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5 Anzeichen, für emotionale Verletzungen deines "inneren Kindes"



Liebes Wesen,
hast du dich auch schon öfter gefragt, WARUM du dich, im Zusammensein mit anderen, irgendwie anders fühlst?
Irgendwie nicht dazu gehörig, manchmal nicht wahrgenommen und gesehen oder sogar, als wärst du auf einem anderen Planeten gelandet?
Dann könnte es daran liegen, dass du als Kind emotionale Verletzungen erfahren hast.

Ich lass dir mal 5 Beispiele da und selbstverständlich, gebe ich dir auch mögliche Lösungs-Varianten, damit du solch ungemütliche Situationen, wieder in wohlfühlende Erfahrungen, wandeln kannst.
Es ist ja schließlich WandelZeit.

Fühle einfach mal rein, was dir davon bekannt vorkommt und keine Sorge, selbst wenn, dann lautet die gute Nachricht...

Jetzt hast du eine Ahnung, woher das kommt, was DU und dein "kleines ICH" vermissen und hast so die Möglichkeit, aus dem, ich nenne es gern "rumopfern", auszusteigen, indem du eure Situation bewusst verändern kannst.

Los geht`s...

5 Anzeichen für emotionale Verletzungen in deiner Kindheit


1. Du hast das Gefühl uninteressant zu sein


Egal, wo du bist, in dir denkt es, du hast nichts Interessantes beizutragen, andere interessiert es eh nicht, denn sie haben viel spannendere Themen als du.
Du stellst deine eigenen Ansprüche und Bedürfnisse hintenan und ärgerst dich, dass dein Gegenüber nur von sich erzählt.
Dein Selbstwert sinkt in den Keller, du lässt Gespräche stumpf über dich "ergehen", in der Hoffnung, wenigstens für`s Zuhören gemocht zu werden.

Verletzung des "kleinen ICH`s":
Es liegt die Vermutung nahe, dass dein "kleines ICH", früher viel zu wenig zu Wort kam, zu wenig gesehen und gehört wurde.
Daraus hat es geschlussfolgert, dass es uninteressant ist und es sicherer ist, im Hintergrund zu bleiben.
Es hat dadurch verlernt, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und u.a. den traurig/wütend machenden Glaubenssatz geprägt:
" Ich bin ein kleines Licht, dass immer übersehen wird."

Lösungsmöglichkeit: Experimentiere mit dem Mut!
Erinnere dich zunächst, dass DU, dein Weg und deine Bedürfnisse einzigartig sind.
Nicht jedem muss gefallen, was du sagst und gleichfalls könnte das, was du sagst, eine riesen Wirkung auf jemanden haben.
Mach dir bewusst, dass jeder wählen kann, was er von dir "nimmt" und wisse...seine Wahl sagt NICHTS über deinen Wert aus.
Deinen Wert bestimmst du allein mit deinen Gedanken.

Neuer Glaubenssatz könnte sein:
"Ich öffne mich dem Gedanken, zukünftig, zu mir und meinen Bedürfnissen zu stehen und ich spiele damit, diese, immer mutiger zu benennen.", "Ich lass mein Licht strahlen, weil ich es wert bin gesehen zu werden."

2. Es fällt dir schwer Entscheidungen zu treffen


Aus Unsicherheit und weil du vergessen hast, was deine eigenen Bedürfnisse sind, fällt es dir enorm schwer zu benennen, was DU wirklich möchtest.
Du lässt lieber andere für dich entscheiden und fühlst dich danach eher so "lauwarm", weil`s vielleicht doch nicht so deins ist.
Du haderst mit dir und deiner Unentschlossenheit, schluckst den Frust runter, hast oft einen Kloß im Hals, Halsschmerzen oder schon Symptome an der Schilddrüse.

Alter Glaubenssatz könnte sein:
"Ich entscheide lieber nix, dann kann ich nix falsch machen."

Verletzung des "kleinen ICH`s":
In deiner Kindheit wurde meist über deinen Kopf hinweg entschieden und selten wurde dein "kleines ICH" gefragt, was sein Herz so richtig zum Hüppeln bringt.
Es hat lieber eine Anpassungs-Strategie gewählt, um möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen.
Dadurch hat es vermieden, eigene Grenzen zu erkennen und zu setzen.

Lösungsmöglichkeit: Frag DICH und dein "kleines ICH", was es sich wünscht
Gib dir und deinem "kleinen ICH" wieder das Gefühl, dass eure Wünsche wichtig sind, dass sie es wert sind, gesehen und gehört werden.
Wenn ihr wisst, worauf ihr Lust habt, spielt damit rum, eure Wünsche, als Entscheidung, kund zu tun.
z.B. kannst du zu deinem "kleinen ICH" sagen:
"So Süße, jetzt gehen wir gemeinsam zu XYZ und sagen ihm, was wir machen. Ich als Große bin bei dir, beschütze dich und werde dafür sorgen, dass unsere Wünsche, in Erfüllung gehen."

Neuer Glaubenssatz könnte sein:
"Ich bin es mir und meiner "Kleenen" wert, gesehen, gehört und ernst genommen zu werden."


3. Das Gegenteil:

Du redest wie ein Wasserfall und andere kommen selten zu Wort.


Du bist oft mit dir allein und in dir hat sich so viel "Erzählenswertes" aufgestaut, dass du jede Gelegenheit nutzt, dich mitzuteilen.
Dadurch fällt es dir schwer, anderen wirklich zuzuhören und einen wirklichen (Erfahrungs-) Austausch zu erleben.
Die Welt und deine Gedanken, drehen sich größtenteils nur um dich. Die wenigsten trauen sich, dir zu widersprechen und in dir glaubt es, dass niemand so wirklich, mit seinem Wissen, zu dir passt und du fühlst dich immer einsamer.

Verletzung des "kleinen ICH`s":
Deinem "kleinen ICH" wurde früher selten wirklich zugehört und/oder ihm wurde ständig, mit Gegenargumenten, dazwischen gequatscht.
Es entwickelte die Taktik/den Glaubenssatz:
"Wenn ich "Dauerrede" werde ich wahrgenommen, bekomme Aufmerksamkeit und keiner hat die Chance, mir seine Meinung aufzuquatschen."

Lösungsmöglichkeit: Finde Menschen auf Augenhöhe und übe dich im Lauschen.
Mach dir bewusst, was für Lern- und Entwicklungs-Chancen dir entgehen, wenn nur DU redest.
Erlaube dir dabei, nicht ALLES interessant finden zu müssen.
Bleibe möglichst wert- und urteilsfrei beim Lauschen und vertraue darauf, dass dein System automatisch anspringt, wenn´s spannend ist.
Finde gemeinsame, interessante Themen, die die Aufmerksamkeit beider weckt.
Dann wird das Lauschen auch leichter.
Neuer Glaubenssatz könnte sein:
"Ich übe mich im Lauschen und öffne mich neugierig wieder für neue Aspekte."

4. Gefühle machen dir Angst und sind dir unangenehm


Egal, ob es sich dabei um deine eigenen oder die Gefühlsausbrüche anderer handelt.
Gefühle überfordern dich und deshalb versuchst du sie zu unterdrücken.
Du versuchst alles, um Konflikten aus dem Weg zu gehen und das Auslösen, unangenehme Gefühle, zu vermeiden.
Dadurch sagst du meist JA!, obwohl du ein NEIN spürst, fühlst dich als Mitläufer ohne eigene Meinung, weil du Angst hast anzuecken und nicht mehr dazu zugehören.
Innerlich spürst du jedoch ein gewisses Getrieben Sein, nicht zur Ruhe kommen und unterschwellige Frustration, die sich evtl. sogar schon, in Form von diversen Entzündungsherden, im Körper bemerkbar machen.

Verletzung des "kleinen ICH`s": Mangelndes Vertrauen und fehlende Sicherheit
Dein "kleines ICH" wurde schon früh mit seinen Gefühlen allein gelassen, wurde vielleicht sogar dafür bestraft, wenn es wütend war, geweint hat und/oder seine Meinung geäussert hat.
Es hat entschieden:
"Ich verdränge lieber meine Gefühle, dann falle ich nicht auf, bin immer liebenswert, gehöre dazu und bin in Sicherheit."

Lösungsmöglichkeit: Finde Zugang und ein Ventil für angestaute Gefühle
Mach dir bewusst, ein Mensch OHNE Gefühle ist KEIN Mensch sondern eine MASCHINE!
Alle Gefühle möchten dasein dürfen, angenommen und GEFÜHLT werden.
Am leichtesten kommst du, über dein "kleines ICH" in deine "gedeckelte" Gefühlswelt.
In ihm sind alle Gefühle abgespeichert, besonders die, die dich als Große erkranken ließen.
z.B. lösen unterdrückte Aggressionen, u.a. entzündliche Magen-Darm Erkrankungen und Rheuma (Gelenksentzündungen), aus.

Probiere bitte mal folgendes aus:
Jedes Mal, wenn du dich ärgerlich, wütend, jähzornig fühlst...

  1. hol dir ein Kissen, stelle dir die Situation noch mal vor..., dann hau und brülle alles ungeschönt raus. Erlaube dir und deiner "Kleenen", wirklich ALLES, auch "schlimme" Wörter, rauszuschreien, bis ihr euch wohlig erschöpft fühlt. Danach könnt ihr staunend feststellen, um wie viel klarer und leichter ihr seid

  2. Gehe nach einer Weile nochmals, live und gestärkt, in die Situation und sprich an, was dich wütend,... gemacht hat, WAS es für DICH gebraucht hätte und WIE ihr es zukünftig handhaben wollt.

  3. So wirst du auch spüren, wie dein Körper dankbar, auf frei gelassene Emotionen, mit Entspannung und Genesung reagiert.


5. Du verurteilst dich selbst


Es gibt oft Situationen, in denen du, wie "auf dem Schlauch stehst" und dich ärgerst, weil dir nicht die passenden Worte/Argumente eingefallen sind.
Du fühlst dich danach so minderwertig, klein und dumm, dass du wütend auf dich und den anderen wirst, weil er diese Wut, Hilflosigkeit und Ohnmacht, in dir ausgelöst hat.
Deshalb umgibst du dich lieber mit "lammfrommen" Menschen, weil es in dir denkt, du bist nicht schlagfertig genug.
Unterschwellig macht sich jedoch so eine gewisse Langeweile, gepaart mit Frust, breit, weil das Leben OHNE Reibung und Widerstände, doch recht eintönig ist.

Verletzung des "kleinen ICH`s": Selbstsabotage und gedeckelte Wut
Dein "kleines ICH" hat schon früh erfahren und gelernt, dass wortgewandete, lautstark argumentierende Kinder/ Erwachsene mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen.
Das hat die "Kleene" damals schon neidisch gemacht und "zur Weißglut" gebracht.
Heute wird es, bei jedem, der ähnlich lautstarke Verhaltensweisen zeigt, an seine gedeckelte Wut erinnert.
Es verfällt in seine, selbstschützende, erlernte Starre und Leere, um diesen Frust nicht fühlen zu müssen und ärgert sich über sich selbst, mit dem alt eingeprägten Glaubenssatz:
"Wenn ich schlagfertiger wäre, würde man mich mehr anerkennen und wertschätzen.",
"Ich bin einfach zu blöd für diese Welt."

Lösungsmöglichkeit: Vergib dir selbst und dadurch den Anderen
  1. Beobachte dich und deine Gedanken und finde die alten Glaubensmuster, die dich so richtig wütend machen: z.B. Was denkst du, noch heute, über laute, wortgewandte Menschen? Notiere dir diese alten Glaubenssätze

  2. Überprüfe diese Glaubenssätze mit "The Work" (eine kostenfreie "The Work" PDF Anleitung, für mehr Ruhe im Kopf und friedvolle, entspannende Gedanken, erhältst du mit der Newsletter Anmeldung auf meiner Startseite) Prüfe, ob deine Glaubenssätze heute noch gültig und stimmig sind.

  3. Finde eine neue, wahrere und stimmigere Umkehrung, die sich leicht und friedlich anfühlt. z.B. aus "Der sollte nicht so laut argumentieren." könnte "Ich erlaube mir, ein STOPP! für eine Pause zu setzen, in der ich meine Worte finden kann."

  4. Beobachte, wie viel Prozent deiner Gedanken, sind wohlwollende, liebevolle Gedanken dir selbst gegenüber? Notiere und vergib dir selbst dafür - überprüfe diese auch mit "The Work"

Schau gern dazu auch in meinen Blog-Beitrag: "Jetzt spricht mein inneres Kind - Trauma aufloesen, so geht`s..."
Vielleicht erkennst du dich ja auch darin wieder, wenn du liest, wie es meiner "kleinen Gela" damals erging. Du erfährst auch darin, wie wir unsere emotionalen Verletzungen geheilt haben.


Fazit:

Wenn du dich in den Anzeichen wieder erkennst, wisse, dass dein "kleines ICH", möglicherweise immer noch, als 4-7 jähriges Kind, in dir aktiv ist und emotional nicht wachsen konnte.
Dieses kleine Wesen hockt da immer noch verletzt, einsam und wartend in dir und wünscht sich so sehr, dass es, von dir, endlich nach Hause geholt wird.
Es sehnt sich nach DEINER Liebe, Aufmerksamkeit, Sicherheit und Vertrauen, weil es all das, früher nicht erfahren konnte.

Werde dir und deinem "kleinen ICH", die Mutter, nach der du dich damals so sehr gesehnt hast und umspüle euch mit Fürsorge, Liebe und Aufmerksamkeit.
Frage dich:
  • Was würdest du heute anders machen, damit du dir eine richtig gute Mutter wärst?

  • Was würdest du so viel öfter tun?

Und dann TUT ES!

Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich, all den Wunden deines "kleinen ICH`s", widmen kannst und ihr gemeinsam, eure emotionalen Verletzungen, nach und nach, heilen könnt.

Herzensgrüße
Angela

P.S. Sehr gern begleite ich dich, auf der Reise, zu deinem "kleinen ICH".
Du wirst diesen heiligen Moment niemals vergessen, wenn du dein "inneres Kind" wieder nach Hause holst und liebevoll in deinen Armen hältst.








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