Krankheit & Krisen als Chance für erfüllten LebensWandel


Lebensfreude, Gesundheit, Rheuma, Morbus Bechterew, Neustart

Effektive Impulse, aus entzündlichen Erkrankungen, Herausforderungen & alten Gewohnheiten auszusteigen

Ich möchte heute über einen sehr persönlichen Abschnitt meines Weges erzählen, um viele erkrankte Menschen - vielleicht auch Dich - zu ermutigen, zu stärken & evtl. auch aufzuwecken.

Möge er Hoffnung & Vertrauen schenken, dass es für „fast“ alle Krisen Lösungen gibt & ermutigen, die gewohnte „Komfortzone“ zu öffnen und hinderliche Körper- & Verhaltensmustern aufzulösen. Denn

„ Der größte Wahnsinn ist, Veränderung zu wollen und nichts zu verändern!“ (Albert Einstein) Tja, denkst du jetzt bestimmt, aber WIE schaffe ich das?

Doch mal ganz ehrlich. Wann erst stellen wir uns die Frage? Solange alles noch irgendwie funktioniert, der Körper nur bisschen „rummuckert“, wir nur ab & an schlapp, antriebslos sind, ertragen und lassen wir doch alles beim Alten. Hach, und vielleicht kommt ja auch irgendwann ein Prinz, mit seinem Zauberstab und bringt schwuppdiwupp alles wieder in Ordnung...

Hm, die Hoffnung hatte ich auch lange Zeit und dann knallte plötzlich mein komplettes Leben auseinander...

Ich durfte sehr früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen und ich darf gestehen, meine Kindheit war kein „Ponyhof“. Der Weg zu mir, war von vielen Tälern, emotionalen Achterbahnfahrten und gesundheitlichen Problemen geprägt.

Meine Großeltern & Eltern starben sehr früh, was zu den ersten emotionalen Achterbahnfahrten und zu gesundheitlichen Problemen führte.

Mit 24 J. erhielt ich die Diagnose Rheuma „Morbus Bechterew“ (Autoimmunerkrankung). Von da an waren Schmerzen & Schmerzmittel meine täglichen Begleiter.

Um durchzuhalten und zu funktionieren, trennte ich mich von meinen Gefühlen ab, entwickelte eine enorme Härte gegen mich selbst & schaltete auf „Funktionieren“.

Trotz allem, verlor ich nicht den Humor, biss die Zähne zusammen, war für alle und jeden da. Ich leuchtete tapfer, stark in meinem damaligen Beruf, wo 60 h/Wo auf der Tagesordnung standen. Meine wenige Freizeit, widmete ich meiner wundervollen Tochter (heute 30J.), dem Haus, meinem Pferd & Hund, sie gaben mir Kraft & Halt.

Doch plötzlich war alles anders & es kam wie es kommen musste...

Mit 40 J. knallte mein Leben auseinander, meine Seele schrie, mein Körper rebellierte.

Ich erwachte aus einem 14-tägigen Koma im Krankenhaus, mit z.T. unheilbaren Diagnosen - schwerer Autounfall, Kieferbruch, Schädelhirntrauma, Schleudertrauma, Gehirnhautentzündung, Lungenentzündung, Darmerkrankung (Colitis Ulcerosa), Rheumaschub, Entzündungswert CRP 351, totale Bewegungsunfähigkeit, Burnout.

Die Ärzte teilten mir emotionslos und sachlich mit: "Das war’s für sie, Frau Heinrich! Sie können Rente beantragen!“ Wenn ich damals bei Kräften gewesen wäre, hätte ich geschrien: „Sagt mal geht’s noch? Ich habe mich krank gemacht, dann schaffe ich das auch, gesund zu werden!“ Heute sage ich, ein Glück, dass ich noch zu schwach war, weil ich zuvor noch etwas wichtiges zu lernen hatte! FÜHLEN!

Also... Krach, bums aus – von 120% auf 0! Da lag ich nun mit meinem völlig „kaputten“ Körper & meiner erschöpften Seele. Ich konnte weder sprechen & war komplett bewegungsunfähig.

RUHE! Da war sie. Ich hatte mich immer nach ihr gesehnt. Doch diese Ruhe machte mir unendliche Angst. Auf einmal konnte ich nicht mehr (vor mir) weglaufen.

So „ploppten“ mit geballter Ladung, meine verdrängten Gefühle wie Leere, Trauer, Einsamkeit, Wertlosigkeit und Angst in mir auf. Doch am stärksten brodelte das Gefühl der Wut in mir. Wo ich es doch bisher tunlichst vermied, wütend zu werden. Lieber fraß ich alles in mich hinein, damit ich gemocht wurde.

Ich deckelte & unterdrückte sie mit Arbeit, Machen, Schaffen, Tun... Doch irgendwann kommt alles durch die „Hintertür“ wieder rein, denn unsere Zellen sind super intelligent & speichern alles! Meine waren übervoll von verdrängten Gefühlen & mussten sprichwörtlich auseinander platzen. Ich begann zu recherchieren, um Zusammenhänge von verdrängten Gefühlen & Körperbotschaften zu erkennen & erfuhr dabei, wie ich Freundschaft mit meinen Gefühlen schließen konnte.

Heute weiß ich, dass

  • verdrängte Gefühle, lagern sich in Organe, Gelenke und Muskeln ab z.B. steht verdrängte Wut, im engen Zusammenhang mit Rheuma/ Morbus Bechterew Es ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die körpereigene Abwehr gegen den eigenen Körper richtet. So legen sich unterdrückter Ärger, Zorn, Hass (sich selbst & anderen gegenüber), in Form von Entzündungen in den Gelenken ab. Wir sprechen, bei Krankheit, oft von... „Ich könnte platzen vor Wut!“ (Zellen), „Mir ist vor Ärger alles auf den Magen geschlagen!“, „Ich habe vor Wut gekocht!“ (Entzündungen sind feuerrot & „hitzig“)

  • dauerhaft unterdrückte Trauer & Schuldgefühle, lösen ebenso chronische Krankheiten aus. Sie liegen schwer im Körper und lassen uns müde & antriebslos fühlen – Energieblockaden entstehen, essentielle Nährstoffe können nicht mehr ausreichend transportiert werden

  • Härte uns selbst & dem Leben gegenüber spiegeln uns die Gelenke in dem sie verhärten, starr & steif werden Unser Körper meint es wirklich nur gut mit uns. Er versucht uns auf diese Weise klar zu machen, doch endlich vom „Gas zu gehen“ und nicht mehr im „Stechschritt“ durch Leben „rammeln“. Wenn wir das nicht begreifen wollen, zieht er die Notbremse, um uns zu entschleunigen.

  • die Wut auf mich, durch Gedanken wie: „Ich bin immer noch nicht gut genug!“, „Ich muss es schaffen!“, spiegelte sich in Entzündungen in fast allen Gelenken

Ich erkannte, dass jedes Gelenk/ Organ seine ganz eigene Botschaft & Bedeutung hatte. Es galt Antworten auf Fragen zu finden, wie z.B.

  • Schulter: häufig bei leistungsstarken/ perfektionistischen Menschen Wo habe ich mir zu viel Lasten aufgeladen? Wo/wann kümmere ich mich zu viel um anderer Angelegenheiten?

  • unterer Rücken: zeigt alles rund um Haben-Ängste auf Wie kann ich mir mehr Sicherheit in Bereichen wie Geld, Partner, Haus, Job geben?

  • Kreuzbein: Wo fühle ich mich in meiner Freiheit begrenzt?

  • Lendenwirbel: Wie/wo kann ich Vertrauen & Geborgenheit finden, um Existenzängste aufzulösen?

  • oberer Rücken: zeigt Ängste im TUN auf Wann glaube ich noch, dass ich nur im TUN geliebt werde? Wo/wann muss ich Grenzen setzen & meine Bedürfnisse klarer formulieren?

  • Darm: Wo fällt es mir noch schwer, alte Dinge/ Gewohnheiten loszulassen? (Verstopfung) Wo kann ich Widerrede & Meinungen anderer kaum „verdauen“? Zeigt unterdrückter Ärger & Gedanken wie: „Püüüüh, drauf gesch...!“(Durchfall)

  • u.a.m.... (auf weitere Botschaften gehe ich in meinem nächsten Blog ein)

Ich lauschte meiner Seele & nahm die Botschaften meines Körpers „FÜHLE, was aus dem Gleichgewicht geraten ist & verändere!“ ernst.

Oh man, ich hatte FÜHLEN – in all dem Schaffenswahn - verlernt, vergessen & verdrängt! Dafür hatte ich mir also, mit all den Krankheiten, vorerst unbewusst, eine Entschuldigung für Ruhe & Auszeit erschaffen.

Der Wandel-Prozeß begann... Ich übte mich im Loslassen. Verkaufte das Haus, kündigte meine Arbeit, gab meine Tiere in liebevolle Hände und konzentrierte mich das erste Mal in meinem Leben, nur auf Mich, den Körper und meine Genesung.

Es war mit Abstand, die emotionalste & schwerste Zeit meines Lebens, in der ich mich sehr oft allein, traurig, wütend & hilflos fühlte. So begab ich mich auf die Suche nach Alternativen & fand dabei Schlüssel, um aus alten Gewohnheiten & Mustern auszusteigen.

Hier kurz die wichtigsten:

  1. Stress & AN-spannung in Erholung & ENT-spannung wandeln Das gelang mir mit neuen, wirkungsvollen Atemtechniken, meinem Pferd Nero & Schritt für Schritt - beim Schwimmen, Tanzen & mit neuen Freunden

  2. Nervige Gedanken stoppen & Ausstieg aus dem Gedanken-Hamsterrad mit der wohl wirksamsten Methode aller Zeiten: „The Work“ von Byron Katie – mein Lieblingstool ;)

  3. Frieden mit der Vergangenheit, Umgang mit sogn. „negativen“ Gefühlen & Steigerung von Selbstliebe, Selbstwert, Vertrauen Das fand ich in der „Transformations-Therapie“ nach Robert Betz & in der Verbindung mit meinem kleinen, inneren Kind - meine „kleine Gela“ Hach, das muss ich kurz erzählen... Einer meiner heiligsten Momente war die Begegnung mit „klein Gela“. Ich begegnete ihr in meiner ersten Transformations- Sitzung, als meine Oma gestorben war. Dort hatte ich sie damals zurück gelassen, als der Schmerz & die Trauer zu groß waren. Oh Gott, da stand sie, die Kleene und hatte 26 Jahre auf mich gewartet. Ich hatte sie aus meinem Leben verbannt, um nichts zu mehr zu fühlen. Das ich damit gleichzeitig Neugierde, Fröhlichkeit, Kreativität, Abenteuer und „Blödsinn machen“ verbannte, war mir damals noch nicht klar. Endlich konnten sich lang verschlossene Tränenventile öffnen. War das eine Erleichterung! Von da an, wohnt die Kleine wieder in meinem Herzen und das Gefühl von Einsamkeit, Alleinseins löste sich mit ihr auf.